Krimi und Lesung: Tom Wolf „Märkisches Blut“

Krimi und Lesung: Tom Wolf „Märkisches Blut“Mord in der Prignitz. Auf einem brandenburgischen Öko-Bauernhof liegen zwei Leichen: Die tote Lore Preuß soll erst ihren Mann und dann sich selbst erschossen haben. Kriminalhauptmeister a.D. Leo Pauluth, bekennender Gegner von Großstädtern, die aufs Land ziehen, kann den Tathergang nicht glauben. Und beginnt – nun als Privatdetektiv – der Sache auf den Grund zu gehen. Weiterlesen

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Konzert: Bariton William Berger in Deutschland. Ein Liederabend von Schubert bis Dove

William Berger_InsomniaBereits mit seinen ersten Alben begeisterte William Berger, Youngster-Bariton aus Südafrika, die Kritiker: Seine Hommage an die Schlaflosigkeit „Insomnia: A Nocturnal Voyage In Song“ wurde vom Guardian unter die besten CDs des Jahres 2012 gewählt, über „Hommage à Trois“ mit Werken von Haydn, Mozart und Cimarosa schreibt die Zeitung ein Jahr später: „Haydn’s wide-ranging arias show off Berger’s coloratura and the beauty of his upper registers to perfection.“ In der International Record Review liest man über dasselbe Album, Weiterlesen

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Ausstellung in Bremen: „Emile Bernard – Am Puls der Moderne“

Ausstellung in Bremen: „Emile Bernard – Am Puls der Moderne“Er lebte von 1868 bis 1941 und sein Leben war, im Vergleich zu denen vieler seiner Künstlerkollegen, fast unspektakulär normal: Emile Bernard. Geboren als Sohn eines wohlhabenden Textilunternehmers zog er im Alter von zehn Jahren mit seiner Familie von Lille nach Paris. Er musste nicht den Fußstapfen seines Vaters folgen, sondern konnte mit 16 Jahren ins Atelier des Historienmalers Fernand Cormon eintreten, wo er Louis Anquetin und Henri de Toulouse-Lautrec kennenlernte. Weiterlesen

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Neu im Kino: „Heute bin ich Samba“

Neu im Kino: „Heute bin ich Samba“Seit rund zehn Jahren wurschtelt sich Samba (Omar Sy aus „Ziemlich beste Freunde“) in Paris durch, denn der Senegalese hat keine Aufenthaltserlaubnis, hangelt sich von Job zu Job, immer in der Gefahr, aufzufliegen. Als er die Chance auf eine Festanstellung in einem Restaurant bekommt, hofft Samba auf eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis und wagt den Gang zur Behörde. Doch statt ihm das erhoffte Dokument zu geben, verfrachtet ihn der Beamte in Abschiebehaft. Hier begegnet Samba der Karrierefrau Alice (Charlotte Gainsbourg), die sich nach einem Burnout ehrenamtlich um Migranten und Flüchtlinge kümmert und gleich bei ihrem ersten „Fall“ – Samba – alle Distanz fahren lässt. Weiterlesen

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Ein Moment mit … Orioxy, deren drittes Album „Lost Children“ heute erscheint. Musik mit Sogwirkung

Ein Moment mit ... Orioxy, deren drittes Album „Lost Children“ heute erscheint. Musik mit SogwirkungSie kommen aus der Schweiz, Frankreich und Israel, ihre Instrumente sind Harfe, Kontrabass, Schlagzeug und die Stimme von Yael Miller. Seit 2008 ist das Quartett Orioxy auf den Bühnen der Welt zu Hause.

Anlässlich ihres dritten Albums „Lost Children“ sprachen sie mit Feuilletonscout über Schubladen im Musikbusiness, die Freude an Konzerten und die Weiterentwicklung in ihrer Musik. Weiterlesen

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Literatur: Alain Mabanckou „Morgen werde ich zwanzig“. Eine Geschichte aus dem Kongo der siebziger Jahre

Literatur: Alain Mabanckou „Morgen werde ich zwanzig“Geboren wurde Alain Mabanckou in Pointe-Noire, einer Hafenstadt mit fast einer Million Einwohnern in der Republik Kongo. Inzwischen lebt er als Professor für frankophone Literatur in Kalifornien. Dazwischen liegt eine Karriere, die ihn Dank eines Stipendiums von Brazzaville nach Paris führte, wo er Wirtschaftsrecht studierte und anschließend in einem Konzern zehn Jahre lang als juristischer Berater arbeitete, bis er 2002 in die USA ging und die Hochschulkarriere begann.

Bereits seit den neunziger Jahren ist Mabanckou als Schriftsteller tätig. Sein Debütroman „Bleu-Blanc-Rouge“ erhielt 1998 den Grand Prix littéraire de l’Afrique noire. Weitere Romane folgten, aber erst 2009 lag die erste deutsche Übersetzung vor, und zwar des siebten Romans von Alain Mabanckou „Black Bazar“. Weiterlesen

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Ein Moment mit … Asi Matathias. Das Ausnahmetalent auf der Geige gibt am kommenden Freitag sein Debüt in Berlin

Ein Moment mit ... Asi Matathias. Das Ausnahmetalent auf der Geige gibt am kommenden Freitag sein Debüt in BerlinAsi Matathias begann im Alter von sechs Jahren, Geige zu spielen. An der Universität der Musik und darstellende Kunst in Wien war er der jüngste Student, den die Einrichtung je hatte.

Feuilletonscout sprach wenige Tage vor dem Konzert mit dem 25-jährigen Musiker über seine Begegnung mit Zubin Mehta, Weiterlesen

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Eine Minute und 6 Sekunden mit … Erich Kästner (1899 – 1974) im Februar

Eine Minute und 6 Sekunden mit ... Erich Kästner (1899 – 1974) im FebruarDer Februar

Nordwind bläst. Und Südwind weht.
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
Und indes die Zeit vergeht
bleibt ja doch nur eins: die Zeit.

Pünktlich holt sie aus der Truhe
falschen Bart und goldnen Kram.
Pünktlich sperrt sie in die Truhe
Sorgenkleid und falsche Scham. Weiterlesen

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87. Oscarverleihung in Los Angeles. Die Preisträger

Hollywood_Alexandra Bucurescu_pixelio.de

Foto: Alexandra Bucurescu / pixelio.de

In der vergangenen Nacht fand in Los Angeles die 87. Oscarverleihung statt.
Hier die Preisträger:

Bester Film:
Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
– Alejandro G. Iñárritu, John Lesher, James W. Skotchdopole

 

Beste Regie:
Alejandro González Iñárritu – Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)

Bester Hauptdarsteller:
Eddie Redmayne – Die Entdeckung der Unendlichkeit

Beste Haupstdarstellerin:
Julianne Moore – Still Alice – Mein Leben ohne Gestern

Bester Nebendarsteller:
J. K. Simmons – Whiplash

Beste Nebendarstellerin:
Patricia Arquette – Boyhood

Bestes Originaldrehbuch:
Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) – Alejandro G. Iñárritu, Nicolás Giacobone, Alexander Dinelaris, Jr. & Armando Bó

Bestes adaptiertes Drehbuch:
The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben– Graham Moore

Bester Animationsfilm:
Baymax – Riesiges Robowabohu – Don Hall, Chris Williams, Roy Conli

Bester fremdsprachiger Film:
Ida – Polen (Regie: Paweł Pawlikowski)

Bester animierter Kurzfilm:
Liebe geht durch den Magen – Patrick Osborne, Kristina Reed

Bester Kurzfilm:
The Phone Call – Mat Kirkby, James Lucas

Bestes Szenenbild:
Grand Budapest Hotel – Adam Stockhausen, Anna Pinnock

Beste Kamera:
Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) – Emmanuel Lubezki

Bestes Kostümdesign:
Grand Budapest Hotel – Milena Canonero

Bester Dokumentarfilm:
Citizenfour – Laura Poitras, Mathilde Bonnefoy, Dirk Wilutzky

Bester Dokumentar-Kurzfilm:
Crisis Hotline: Veterans Press 1 – Ellen Goosenberg Kent, Dana Perry

Bester Schnitt:
Whiplash – Tom Cross

Bestes Make-up und beste Frisuren:
Grand Budapest Hotel – Frances Hannon, Mark Coulier

Beste Filmmusik:
Grand Budapest Hotel – Alexandre Desplat

Bester Filmsong:
„Glory“ aus Selma – John Legend und Common

Bester Ton:
Whiplash – Craig Mann, Ben Wilkins, Thomas Curley

Bester Tonschnitt:
American Sniper – Alan Robert Murray, Bub Asman

Beste visuelle Effekte:
Interstellar – Paul Franklin, Andrew Lockley, Ian Hunter, Scott Fisher

Ehren-Oscars:
Harry Belafonte
, US-amerikanischer Schauspieler (Jean Hersholt Humanitarian Award)
Maureen O’Hara, irisch-US-amerikanische Schauspielerin
Jean-Claude Carrière, französischer Drehbuchautor
Hayao Miyazaki, japanischer Regisseur

 

 

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Ausstellung: „Poesie der Großstadt. Die Affichisten.“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt

Jacques Villeglé: La Moto – Avenue Ledru-Rollin, 17 juillet 1965, 1965 320 x 270 cm Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris © VG Bild-Kunst Bonn, 2015

Jacques Villeglé:
La Moto – Avenue Ledru-Rollin, 17 juillet 1965, 1965
320 x 270 cm Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris © VG Bild-Kunst
Bonn, 2015

Sie streiften durch das Nachkriegs-Paris und Nachkriegs-Rom und rissen alte, oft verwitterte oder schon zerfetzte Papierreste von den häufig mehrfach überklebten Plakatwänden und machten neue Kunst daraus: Die Affichisten, Vorläufer der Street Art. Ihr Credo: Kunst werde „von allen gemacht“, finde man in der städtischen Alltagswelt an jeder Ecke. In Ateliers von Künstlern wie François Dufrêne, Raymond Hains, Jacques Villeglé Mimmo Rotella oder Wolf Vostell entstand Neues, das unter den Avantgardisten eine ganz eigene Stellung einnahm und schnell unter dem Schlagwort „Pioniere eines Neuen Realismus“ vor allem in den fünfziger und sechziger Jahren Beachtung fand.

Jacques Villeglé beim Abreissen von Plakaten in den Straßen von Paris, 1963 Foto: Shunk-Kender © J. Paul Getty Trust. The Getty Research Institute, Los Angeles. (2014.R.20) Gift of the Roy Lichtenstein Foundation in memory of Harry Shunk and Janos Kender

Jacques Villeglé beim Abreissen von Plakaten in den Straßen von Paris,
1963
Foto: Shunk-Kender © J. Paul Getty Trust. The Getty Research Institute,
Los Angeles. (2014.R.20) Gift of the Roy Lichtenstein Foundation in memory
of Harry Shunk and Janos Kender

Die Schirn Kunsthalle widmet sich in Kooperation mit dem Museum Tinguely Basel in rund 150 Exponaten der Kunst des Plakatabrisses in dem Zeitraum von 1946 bis 1968 – ergänzt durch fotografische, filmische und poetische Experimente der beteiligten Künstler.

FAZ net hält fest: „So sehr sich die Künstler damals bemühten, das richtige Leben in Kunst zu überführen, heute wird einem bei einem Gang durch die Schirn-Räume allzu deutlich, dass es vor allem die Ikonographie einer bestimmten Zeit ist, die sich in diesen Werken auf mehr oder weniger verfremdete Weise zeigt.“

Frankfurter Rundschau online meint: „Die Bilder der Affichisten spiegeln auch die heftigen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen im Frankreich dieser Zeit […] Eine Kunstausstellung, die sehr, sehr aktuell ist.“

Poesie der Großstadt. Die Affichisten
Ausstellung bis zum 25. Mai 2015

Schirn Kunsthalle Frankfurt
Römerberg
60311 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten
Dienstag, Freitag – Sonntag: 10–19 UHR
Mittwoch und Donnerstag: 10–22 UHR

9 Euro/7 Euro

 

 

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