Neu im Kino: „Treffpunkt Erasmus“

Neu im Kino: „Treffpunkt Erasmus“Johannes Gerhardt und Werner Klemke waren zwei junge Wehrmachtssoldaten, als sie, die in den Niederlanden stationiert waren, der jüdischen Familie van Perlstein das Leben retteten, indem sie Papiere fälschten. In der darauffolgenden Zeit gelang es den Männern gemeinsam mit den van Perlsteins, weitere Juden vor der Deportation zu bewahren.

Gerhardt überlebte den Krieg nicht, er fiel 1944. Werner Klemke hingegen kehrte nach Kriegsende und Internierung nach Berlin zurück, wurde Buchillustrator und zählte zu den renommiertesten Grafikern der DDR.

Als 2011 das Jüdische Archiv der Gemeinde Weiterlesen

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Fotografie: David und Horst Zielske „London“

Fotografie: David und Horst Zielske „London“London im Regen – kein Traum, sollte man denken. Am Himmel ein Grau in Grau, nasse Straßen, Pfützen, Tristesse. Oder aber, wie auf den Bildern der Fotografen Horst und Daniel Zielske: ein Himmel mit diversen Farbnuancen, nicht nasse, sondern glänzende Straßen, spiegelnde Lichter im Regen. Es ist alles eine Frage der Perspektive und Haltung des Betrachters.

Vater und Sohn, renommierte und international erfolgreiche Fotografen Weiterlesen

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Neu im Kino: „Das Märchen der Märchen“

Neu im Kino: „Das Märchen der Märchen“Zehn Frauen erzählen an fünf Tagen insgesamt 50 Märchen. Giambattista Basiles (1575 – 1632) „Il Pentamerone“ erschein in den Jahren 1634 bis 1636. Der Italiener legte damit den Grundstein für Märchenerzähler wie die Brüder Grimm oder Ludwig Tieck. Viele Motive finden sich später auch in den deutschen Erzählungen wieder.

Der italienische Filmemacher Matteo Garrone, der 2008 mit der Mafia-Dokumentation „Gomorrha – Reise ins Reich der Camorra“ Aufsehen erregte, verknüpft in seinem aktuellen Spielfilm drei Märchen des Erzählzyklus‘ zu einer Geschichte. Weiterlesen

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18 Sekunden mit … Christian Morgenstern (1871 – 1914)

18 Sekunden mit ... Christian Morgenstern (1871 – 1914)

Uwe Kunze/pixelio.de

Butterblumengelbe Wiesen

Butterblumengelbe Wiesen,
sauerampferrot getönt –
o du überreiches Sprießen
wie das Aug‘ dich nie gewöhnt!

Wohlgesangdurchschwellte Bäume,
wunderblütenschneebereift –
ja, fürwahr, ihr zeigt uns Träume,
wie die Brust sie kaum begreift.

 

 

 

Christian Morgenstern
Gesammelte Werke
Anaconda Verlag, Köln 2014
Christian Morgenstern – Gesammelte Werke

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Konzert: Tina Dico. Die dänische Sängerin kommt nach Deutschland

Konzert: Tina Dico. Die dänische Sängerin kommt nach DeutschlandIn ihrem Heimatland Dänemark ist sie ein Star, dessen Songs fast alle ein Hit werden. Sie selbst wohnt mit ihrem Mann, einem isländischen Musiker, und den gemeinsamen Kindern in einem Vorort von Reykjavik, wo die beiden auch ein Tonstudio haben. Von dort schickt sich die Musikerin an, über die Grenzen Dänemarks hinaus, bekannt zu werden.

Ab September ist Tina Dico in Deutschland auf Tour.
Alle Tourdaten hier

Tickets auf der Homepage der Künstlerin oder direkt bei Feuilletonscout (rechts)
Mehr zu Tina Dico hier

 


Musik von Tina Dico hier

 

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Im Konzert: Ensemble Nobiles

Im Konzert: Ensemble Nobiles

© Christian Wolff

2006 kamen sechs junge Männer zusammen und beschlossen, zukünftig gemeinsam zu singen. Die jungen Burschen waren ehemalige Mitglieder des Thomanerchores in Leipzig. Das Ensemble Nobiles war geboren.

 

 

 

Ensemble Nobiles

Die Besetzung, inzwischen sind sie zu fünft, besteht aus Felix Hübner (Bariton), Lucas Heller (Bass),Lukas Lomtscher (Bass), Paul Heller (Tenor) und Christian Pohlers (Tenor). Vielfach ausgezeichnet, reicht das A-capella-Repertoire der Sänger von der spätmittelalterlichen Messe bis zur Moderne. Weltliche Männerchöre der Romantik, hier vor allem Werke von Mendelssohn Bartholdy, Schumann und Reger, aber auch Kirchenmusik gehören zum Schwerpunkt des Ensembles. Ihre Liebe zur Moderne drückt sich in Zusammenarbeit mit Komponisten wie Manfred Schlenker, Volker Bräutigam, Fredo Jung oder Jeremy Rawson aus.

Seit 2012 hat das Ensemble drei CDs herausgebracht: 2012 „Eine deutsche Messe“ sowie, anlässlich des 70. Todestages des Komponisten Hugo Distler, das Album „Hugo Distler“ (gemeinsam mit dem Frauen-Vokalensemble Sjaella) und 2014 „Bis willekommen“ mit Liedern und Motetten zu Advent, Weihnacht und Epiphanias.
Die CDs von Ensemble Nobiles

Bis Mai 2016 ist das Ensemble Nobiles mit Konzerten in Deutschland zu hören.
Den vollständigen Konzertplan finden Sie auf der Homepage der Musiker hier

 

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„New York 60s – Sepp Werkmeister”. Ausstellung im Münchner Stadtmuseum

„New York 60s – Sepp Werkmeister”. Ausstellung im Münchner StadtmuseumEigentlich ist Sepp Werkmeister für seine Portraits großer Jazzmusiker bekannt: Louis Armstrong, Ella Fitzgerald, Oscar Peterson oder Miles Davis. Sie alle standen vor seiner Kamera, in Paris, München oder New York und diese Bilder zieren bis heute Plattencover, Plakate und Bücher.

Gänzlich unbekannt ist die street photography des Münchner Fotografen, die in New York entstanden ist. In den sechziger und siebziger Jahren waren die sozialen Gegensätze der Stadt allgegenwärtig. Schwarz und weiß galt nicht nur im übertragenen Sinne, auf den Straßen der amerikanischen Metropole spiegelte sich arm und reich Weiterlesen

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Literatur: Bruno Maul „Die Deutschland-Entdecker. Ein unglaubliche Reise durch unsere Heimat“

Literatur: Bruno Maul „Die Deutschland-Entdecker. Ein unglaubliche Reise durch unsere Heimat“Was hat man nicht schon alles von Weltenbummlern gehört und gelesen: Sie reisen mit dem Fahrrad sonstwohin und erzählen uns berührende Geschichten davon. Oder wir erleben Wolfgang Büscher, den (Reise-) Journalisten, der wandernd durch Amerika streifte („Hartland“) , Deutschland einmal auf seinen Grenzpfaden umwanderte (Deutschland, eine Reise) und uns seinen berühmten Fußmarsch „Berlin-Moskau“  hinterließ.

Nun also Bruno Maul. Auch er stieg aufs Rad – nicht, um in fernen Ländern Aufsehen zu erregen, sondern um Weiterlesen

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Von Kriegsschauplätzen und Landschaften

Ein Gastbeitrag von Katja

Von Kriegsschauplätzen und Landschaften

Hiero / pixelio.de

In diesen Jahren merkt man erst den Wert von Bildern und Fotos aus längst vergangenen Zeiten kennen: Ohne sie wäre die 60-Jahr Republik-Feier wohl nur halb so legendär, die Befreiung Österreichs könnten nur die letzten verbliebenen Soldaten dieser Zeit schildern und viele Bilder des Schreckens würden nicht mehr für Abschreckung bei den heute Lebenden sorgen. Bilder sind unheimlich wichtig. Sie lösen nicht selten Gefühle aus, die mit herkömmlichen Beschreibungen niemals erreichbar wären. Dies ist gerade im Bereich der Fotografie umso dramatischer, als sie Kampfhandlungen, Zerstörung und vieles mehr bildhaft darstellen. Doch die damit einhergehende Bestürzung bei den Menschen hat heute wichtige Folgen: Jugendliche und heute bereits sehr viele Erwachsene können damit hautnah das Geschehene noch einmal miterleben. Dies ist nicht zuletzt deshalb wichtig, damit es als Abschreckung und Charakterisierung des Bösen dient.

Den Anfang der Kriegsfotografie machten Aufnahmen aus dem Deutsch-Dänischen Krieg. Diese Bilder aus den Jahren in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden unter schwierigsten Umständen gefertigt. Die Fotografen konnten damals noch keine unmittelbaren Aufnahmen von Kriegsgeschehnissen fertigen, weil der Auslöser oft mehrere Minuten benötigte und es außerdem sehr gefährlich für alle Fotografen gewesen wäre: Die Aufnahmen mussten nämlich aus nächster Nähe gefertigt werden. Aus diesem Grund wurden Motive ausgewählt, die ebenso für Angst und Entsetzen sorgten: zum Beispiel wurden Bilder von Toten und Verletzten gefertigt, die während der Kampfhandlungen zurück geblieben waren. Doch derartige Aufnahmen kamen nur sehr selten an die Öffentlichkeit, denn es war verpönt, Bilder von Toten und Verwundeten zu fertigen. Vielmehr wurden deshalb Bilder von Pflegestationen und Soldaten gefertigt, die weit weg von den Kampfhandlungen angesiedelt waren. Nicht selten wurden kritische Bilder einfach zensiert und damit für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

I.Rasche/pixelio.de

I.Rasche/pixelio.de

Einer der berühmtesten Kriegsfotografen war Robert Capa, der zahlreiche Bilder aus dem spanischen Bürgerkrieg anfertigen konnte. Diese Bilder wurden unter anderem in Zeitschriften veröffentlicht, weswegen er bald zu einer bekannten Persönlichkeit reifte. Dabei stammte er nicht einmal aus Spanien selbst, er war Ungar und verbrachte seine Zeit hauptsächlich beim Fotografieren. Später emigrierte er in die USA. Nicht zuletzt sein Ausspruch: Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran wird heute noch von vielen Fotografen regelmäßig zitiert. Das Leben als Kriegsfotograf ist nicht zuletzt aufgrund der Umstände im Kriegsgebiet gefährlich. So mancher berühmte Fotograf musste sein Leben geben, nur weil er durch Feindesland mit der Kamera bewaffnet marschierte. Auch Robert Capa kam im Kriegsgebiet um, weil er auf eine Landmine trat, bevor er das Stativ aufbauen konnte.

Es gibt mittlerweile viele Fotobücher, die die historischen Gegebenheiten in Kriegszeiten dokumentieren. Beim Betrachten eines derartigen Exemplars muss man allerdings stets auf der Hut sein: denn gerade im Bereich der Kriegsfotografie wurden zahlreiche Bilder veröffentlicht, die gefälscht wurden. Nur allzu selten konnten die wirklich wahren Umstände abgelichtet und veröffentlicht werden. Nicht selten dienten sie auch der Kriegspropaganda. Damit konnte von den tatsächlichen Umständen in eindrucksvollster Manier abgelenkt werden. Manipulierte Bilder gibt es aus diesem Grunde zuhauf und sie sind heute nur mehr durch aufwendigste Forschungsarbeiten aufzuklären. Die Möglichkeit, zu jedem Zeitpunkt Fotos aufzunehmen hat dabei sein Gutes: Heute ist das Verfälschen von Bildern nur mehr sehr schwer möglich, weil zahlreiche Bilder sofort via WWW versendet werden. Innerhalb weniger Sekunden sind Bilder im digitalen Netz verstreut und quer über den Globus versendet. Dies macht das propagandistische Verfälschen von Aufnahmen im Fotobereich für Regierungen und separatistische Truppen deutlich uninteressanter als noch vor einigen Jahren. Das ist wohl auch ein weiterer Pluspunkt für die neue, moderne Technologie Smartphone.

Viele Leute, die sich gerne Kriegsfotografien ansehen, sind viel weniger aufgrund der grausamen Details daran interessiert. Es gibt zahlreiche Leute, die vor allem die landschaftlichen Veränderungen von Besatzungszonen verfolgen und untersuchen. Diese Landschaftsfotografie war lange Zeit eine Nebensächlichkeit, die von vielen ehemaligen Fotografen miterarbeitet wurde und zumeist aber unbeabsichtigt erfolgte. In den letzten Jahrzehnten hat sich ein eigener Fotozweig daraus entwickelt. Man fokussiert dabei die Schönheit der Natur an, um wunderbare Weiten und Farbenmeere der urbanen Bevölkerung darbringen zu können. Letztere sehnt sich im Grau der Häuserstädte nach etwas Farbe, Detailliertheit und Einfachheit.

Kompaktkamera vor PC mit geöffneter Bestellsoftware Alle diese Attribute lassen sich in einem Fotobuch sehr schön darstellen. Diese Fotobücher gibt es mittlerweile auch in App-Form für Smartphones (mehr Infos bei diesem Anbieter). Damit lassen sich dann ansehnliche Bilderreihen zu echten Kunstwerken formen. Mit schönen Umrandungen, Formen und Größen lässt sich dabei schnell und bequem ein Fotobuch erstellen.

 

 

woman-311096_640Die Autorin

Katja studiert in ihrer Heimatstadt Linz Grafik-Design und Fotografie. In ihrer Freizeit widmet sie sich historischen Büchern, besonders denen der Zeitgeschichte. Die Aufarbeitung der beiden Weltkriege in der heutigen Gesellschaft, hat sie sich zur Aufgabe gemacht.

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Die Blockflöte als hohe Kunst: Dorothee Oberlinger

Die Blockflöte als hohe Kunst: Dorothee OberlingerDie Blockflöte assoziiert nicht gerade hochklassige, klassische Musik oder Klanggenuss . Vielmehr denkt man an das unerträgliche Gepfeife fünfjähriger Möchtegern-Flötisten, die einem den letzten Nerv rauben. Dorothee Oberlinger, 1969 in Aachen geboren, begann als Kind ebenfalls mit der Blockflöte, aber anders als viele ihrer Altersgenossen, wechselte sie nicht irgendwann zu Klavier oder Geige, sondern blieb der kleinen Flöte treu.

 

 

Sie studierte in Köln, Amsterdam und Mailand, wurde 2008 mit dem Echo Klassik als „Instrumentalistin des Jahres“ für ihre CD „Italian Sonatas“ ausgezeichnet und ist bei diversen Festivals und Konzertreihen rund um den Globus zu Gast.

2002 gründete sie das Ensemble 1700, das sich der europäischen Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts widmet. Daneben ist Dorothee Oberlinger auch als Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg tätig, wo sie das Institut für Alte Musik leitet.

Der Deutschlandfunk hält fest: “Sie beweist, dass die Blockflöte alles andere als nur ein Kinderinstrument ist.“

Dorothee Oberlinger gibt das ganze Jahr über immer wieder Konzerte.
Alle Termine finden Sie hier.

 

Musik von Dorothee Oberlinger zum Reinhören
Bei Verwendung des Textes bitte Quelle angeben bzw. verlinken.

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