Musik: Chuck E. Weiss “Red Beans and Weiss”

Chuck E.Weiss wurde in 1952 Denver geboren. Quasi in einem Schallplattenladen, der seinen Eltern gehörte, groß geworden, jobbte er in den siebziger Jahren als DJ. Obwohl er schon damals Musik machte, begann seine öffentliche Karriere erst in den neunziger Jahren. Befreundet mit Tom Waits, war es letzterer, der Weiss‘ Album „Extremely Cool“ 1999 nicht nur mitproduzierte, sondern auch auf zwei Tracks zu hören ist. So wundert es nicht, dass Weiss‘ Musik immer wieder von seinem Freund beeinfluss ist, aber auch diesen im Gegenzug inspirierte. Mit der Zeit emanzipierte Weiss sich vom Stil des Freundes und veröffentlichte in mehrjährigen Abständen weitere Alben. Das jüngste, „Red Beans and Weiss“, erschien im April 2014.

Chuck E. Weiss "Red Beans and Weiss"

Chuck E. Weiss
Red Beans and Weiss
Anti (Indigo) 2014


Chuck E. Weiss – Red Beans and Weiss (Full Album Stream) on MUZU.TV.

 

 


Chuck E. Weiss – Boston Blackie on MUZU.TV.

 

 

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Neu im Kino: „Wie der Wind sich hebt“

Mit diesem Film verabschiedet sich Hayao Miyazaki, der „Walt Disney Japans“, aus der Filmwelt. Der Animé-Meister, der für „Chihiros Reise ins Zauberland“ 2003 den Oscar erhielt, geht in den Ruhestand.

In „Wie der Wind sich hebt“ entführt Miyazaki den Zuschauer ins Japan des frühen 20. Jahrhunderts. Dort wird 1903 der kleine Jiro Horikoshi geboren. Seine Leidenschaft gilt dem Fliegen. Doch weil er kurzsichtig ist, darf er nicht Pilot werden. Statt dessen schlägt Jiro die Ingenieurslaufbahn ein. Nach dem schweren Kantō-Erdbeben lernt er Naoko kennen, die er heiratet. Doch Naoko leidet an Tuberkulose. Und so mäandert Jiro zwischen der Pflege seiner Frau und der Konstruktion von Flugzeugen, von denen die Mitsubishi A5M und Mitsubishi A6M seine bekanntesten sind. Letztere wird berühmt als „Zero“, das während des Zweiten Weltkriegs zum leistungsfähigstes japanischen Jagdflugzeug wird.

„Wie der Wind sich hebt“ war 2013 für den Oscar nominiert.

Neu im Kino: "Wie der Wind sich hebt"

FAZ net lobt: „Mit „Wie der Wind sich hebt“ schließt Hayao Miyazaki sein Wunderwerk ab. Er zeigt uns noch einmal, was wir verlieren.“

NDR online meint: „Der letzte Film des Animé-Vaters Miyazaki berührt einen gleich mehrfach auf merkwürdige Weise, auch in der plumpen deutschen Synchronfassung. [...] Als Zeichentrickwerk von zauberhafter Eleganz und Verspieltheit, dessen todernstes Sujet mit federleichter Hand fiktionalisiert wird.“

Spiegel online resümiert: „Dass er sich mit einem imposanten, melancholischen Kunstwerk mit politischem Anspruch verabschiedet, unterstreicht einmal mehr, was für eine Leitfigur Miyazaki für den Animationsfilm ist – und es auch lange nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn bleiben wird.“

Cinema online fasst zusammen: „In gewohnt detailverliebten Bildern lässt Miyazaki das historische Japan zu Beginn des 20. Jahrhunderts auferstehen. [...] Bewegendes Zeichentrick-Biopic, das reifere Anime-Fans zum Nachdenken anregen dürfte.“

Kino zum Film: hier

 

 

 

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Literatur: Juan Gabriel Vásquez „Das Geräusch der Dinge beim Fallen“

Als der Jura-Professor Jura-Professor Antonio Yammara im Jahr 2009 in der Zeitung liest, dass ein Nilpferd aus dem ehemaligen Privatzoo einstigen Drogenkönigs Pablo Escobar ausgebrochen ist, brechen die Erinnerungen auf: Als sich das Medellin-Kartell und die Regierungstruppen auf den Straßen Kolumbiens blutige Schlachten lieferten, musste Yammara erleben, wie sein bester Freund Laverde ,ermordet wurde. Yammara selbst überlebte das Attentat schwer verletzt. Auf der Suche nach den Mördern entdeckte er, wie tief sein Leben und das des Freundes mit der Gewalt im Lande verwoben ist.

Juan Gabriel Vásquez, 1973 in Bogotá geboren und durch seinen Roman „Die Informanten“ bekannt geworden, erhielt 2011 für „Das Geräusch der Dinge beim Fallen“ den mit $ 175.000 dotierten Premio Alfaguara de novela.

NDR online meint: „Das ist die große Stärke des Romans: Wir verfolgen, wie die Gewalt des Drogenkriegs das Leben der Opfer und Angehörigen vergiftet, und begreifen, warum die Beziehung zwischen dem traumatisierten Antonio Yammara und dessen Frau Aura zerbricht.“

Deutschlandradio Kultur zwiegespalten: “Leider versteht sich Vásquez sonst im Roman gerade nicht auf diese Kunst der Andeutung. Der Autor traut der Kraft der eigenen Worte nicht, meint, sie wiederholen, umformulieren oder durch oftmals gewollt klingende Metaphern erläutern zu müssen. [...] Vasquéz deckt meisterhaft das Perfide an der Gewalt auf, indem er sie im Leid der Menschen spiegelt. Das ist die große Stärke des Romans, in dem der Autor gleich mehrfach die für Kolumbien so prägende Gleichzeitigkeit von Schönheit und Schrecken gekonnt inszeniert.“

Die New York Times hält fest: „“The Sound of Things Falling” may be a page turner, but it’s also a deep meditation on fate and death”

 

Juan Gabriel Vásquez „Das Geräusch der Dinge beim Fallen“

Leseprobe:

Lesungen:

Berlin: Mittwoch, 17. September 2014, 19.30 Uhr
Instituto Cervantes Berlin
Rosenstr. 18-19
Moderation: Michi Strausfeld Sprecher: Denis Abrahams
Im Rahmen des Internationalen Literaturferstivals Berlin in Zusammenarbeit mit dem Instituto Cervantes und der Kolumbianischen Botschaft

Stuttgart: Donnerstag, 18. September 2014, 20.00 Uhr
Literaturhaus Stuttgart
Breitscheidstr. 4

Salzburg (A): Freitag, 19. September 2014, 20.00 Uhr
Literaturhaus Salzburg
Strubergasse 23

Schlierbach (A): Samstag, 20. September 2014, 20.00 Uhr
Die Literarischen Nahversorger
Haslach 6
Die deutschen Textpassagen liest Peter Schultze-Kraft.

Bochum: Montag, 22. September 2014, 19.00 Uhr
Bahnhof Langendreer
Wallbaumweg 108
Moderation und Übersetzung: Britt Weyde.
Deutsche Lesung: Sara Hasenbrink.
Eine Veranstaltung im Rahmen von “Mord am Hellweg”.

 

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26 Sekunden mit … Les Murray (geb. 1938)

Die Koppeln sind schwarz rasiert
mit einem Schaum aus beharrlichem Rauch,
der aus rot-schwarzen Wunden quillt.

Im Weiß einer langen Dürre
geschieht es. Das Hartplatzspiel.
Dampfende Klötze sind meist Rinder,
umgekehrt, stummelig. Baumstümpfe sind Öfen
Vertrimmt, gewischt, von Hand gepumpt
wälzt auch dieser Tag sich, langsam.

In der Dämmerung treibt eine Familie
Schafe hinaus durch das Gelb
in der Fahne der Ureinwohner.

26 Sekunden mit...Les Murray

Les Murray
Aus einem See von Strophen
Hundert ausgewählte Gedichte.
Aus dem australischen Englisch von Margitt Lehbert.
Edition Rugerup, Hörby Schweden 2014

 

 

 

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Neu im Kino: „King of Pigs“

Als sich Kyung-min und Jong-Suk nach 15 Jahren wiedersehen, erzählen sie sich gegenseitig Lügen zu ihrem Leben. Kyung-mins Geschäft ist pleite gegangen, seine Frau hat er getötet. Jong-Suk arbeitet als Ghostwriter, möchte aber lieber eigene Lorbeeren ernten. Die ehemaligen Freunde erinnern sich schließlich an ihren Schulkameraden Kim Chul. Im System der Schule gab es „Hunde“ und „Schweine“, diejenigen der Schüler, die sich nicht durchsetzen konnten und von da an für immer als „Schwein“ gebrandmarkt waren. Während die beiden Freunde zu ihrer alten Schule zurückkehren, erfahren sie, wie teuer Kim Chul bezahlen musste, weil er sich zum „König der Schweine“ gemacht hatte.

Der Animationsfilm des Südkoreaners Yeon Sang-ho entstand 2011 und erhielt drei Auszeichnungen beim Busan International Film Festival. 2012 lief er während der Filmfestspiele in Cannes.

rbb hält fest: „Für das Leistungssystem Korea liefert Sang-ho Yeun mit seinem Film eine abgründige Perspektive in eindrucksvollen, harten, düster animierten Bildern.“

Bei stern.de heißt es: „In seinem Animationsfilm zeichnet Regisseur Sang-ho Yeun ein sehr düsteres Bild des südkoreanischen Leistungssystems.“

The Guardian fasst zusammen: „A strangely gripping and upsetting movie.”

Cinema online meint: „Das ernüchternde Porträt einer auf Gewalt und Hierarchien fußenden Gesellschaft in leicht gewöhnungsbedürftiger Animation.“

Neu im Kino: "King of Pigs"

Kino zum Film: hier

 

 

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Otto Piene getorben

Erst am Mittwochabend eröffnete er die große Ausstellung mit seiner Kunst in Berlin, am Samstag wollte er hier vom Dach der Neuen Nationalgalerie Lichtskulpturen in den Himmel schicken. (s. Feuilletonscout v. 17. Juli 2014).
Nun ist Otto Piene während einer Taxifahrt in Berlin im Alter von 86 Jahren sanft entschlafen.

Informationen vermutlich in Kürze hier

 

 

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Ausstellung und Lichtperformance: “Otto Piene. More Sky” in Berlin.

Lichtperformance

„More Sky“ heißt es seit gestern im Berliner Kunstbetrieb. Und der Protagonist ist Otto Piene. Unter dem Titel „The Proliferation of the Sun“ hat der Besucher die Möglichkeit, sich täglich am Abend zwischen 22 und 3 Uhr diese Dia-Performance des Künstlers anzuschauen. 1967 ursprünglich für ein kleines Büro in New York konzipiert, tourte die Schau schon damals durch Nürnberg, Köln und Dortmund. Nun, fast 40 Jahre später, entfalten die 100 handgemalten Glasdias als Lichtspektakel ihre Wirkung, indem sie in die offene freie Fläche im Außenbereich der Neuen Nationalgalerie projiziert werden.

Otto Piene

1928 in Laasphe geboren, begann Otto Piene seine künstlerische Ausbildung an den Kunsthochschulen in München und Düsseldorf.1957 gründete er mit Heinz Mack die sehr an Einfluss gewinnende Künstlergruppe ZERO. Ziel war, sich vom Ballast der Nachkriegskunst, dem Informell und Tachismus, zu befreien und quasi in einer „Stunde Null“ von vorne anzufangen und der Kunst das Heitere und Hoffnungsvolle wiederzugeben.

Ausstellung

Zeitgleich zum Außenspektakel zeigt die Deutsche Bank Kunsthalle (ehemals Deutsche Guggenheim) eine umfangreiche Ausstellung mit Werken des Künstlers aus seiner frühen Phase. Zu sehen sind Lichtdrucke und –grafiken, Rauchbilder sowie Lichtskulpturen, die vom experimentellen Umgang Pienes mit den Elementen Luft, Feuer und Licht zeugen.

Am 19. Juli findet als gemeinsame Veranstaltung beider Häuser das Sky Art Event statt, bei dem Otto Piene drei rund 90 Meter hohe illuminierte Luftskulpturen in Sternenform in den Himmel schicken wird.

Otto Piene. More Sky.
Ausstellung und Lichtinstallation noch bis zum 31. August 2014
Umfassende Informationen: hier

Otto Piene. More Sky.

Neue Nationalgalerie:
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 22–3 Uhr (Projektion nur nachts zu sehen)
Montag geschlossen

Eintritt frei

Kulturforum
Potsdamer Straße 50
10785 Berlin

 

Deutsche Bank KunstHalle
Unter den Linden 13-15
10117 Berlin

Öffnungszeiten:
Täglich 10-20 Uhr
4 Euro/3 Euro

 

 

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Musik/Jazz: Caroll Vanwelden beim Shakespeare Festival im Globe Neuss

Eigentlich ist sie Ingenieurin, aber Caroll Vanwelden hat nach ihrem naturwissenschaftlichen Studium sofort an die Guildhall School of Music and Drama in London gewechselt und ist und ist seitdem am Klavier als Jazzsängerin unterwegs. Die 1971 in Gent geborene Vanwelden schreibt eigene Songs und hat ihr Herz an William Shakespeare verloren. Nach zwei Alben vertonte sie 2012 erstmals Shakespeare Sonette und veröffentlichte sie unter „Caroll Vanwelden sings Shakespeare Sonnets“. Nun legt sie mit einem weiteren Album nach.
Beim Shakespeare Festival in Neuss tritt sie heute Abend mit ihren neuen Songs auf.

 

Shakespeare Festival Neuss

Nachdem auf der Neusser Rennbahn 1991 das Shakespear’sche Globetheater nachgebaut wurde, feiert die Stadt jedes Jahr die Werke des Dichters in einem Festival. Eingeladen sind Shakespeare Inszenierungen aus aller Welt, vor allem auch in Originalsprache.

Shakespeare Festival im Globe Neuss
noch bis zum 19 Juli 2014

Caroll Vanwelden mit ihrer Combo
Thomas Siffling, Trompete, Flügelhorn
Mini Schulz, Bass
Rodrigo Villalon, Schlagzeug, Percussion
Jo Ambros, Gitarre

Heute, 16. Juli, 20 Uhr, Globe Neuss

weitere Termine:
Samstag, 9. August, 19 Uhr
Rheingau Musik Festival
Kelterhalle

Freitag, 15. August, 20 Uhr
Jazz & Joy Festival Worms

Donnerstag, 18. September 2014, 20 Uhr
Lüttinghof die Burg im Wasser/FineArtJazz
Gelsenkirchen

Mittwoch, 1. Oktober 2014, 20 Uhr
Pre-Release New Album BIX Jazzclub
Stuttgart

 

bei amazon
Sings Shakespear Sonnet

Caroll Vanwelden_Shakespeare

 

 

 

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Ausstellung: „Kunst und Küste“ auf der Insel Föhr

Das Meer tobt oder liegt ganz ruhig da, der Himmel darüber ist mal wild durchfurcht von dunklen Wolken, mal lieblich, voller Sonne. Die Menschen darin arbeiten hart auf hoher See, die Frauen erledigen häufig die Feldarbeit, auf ihren Mann, den Fischer wartend. Gehören sie zur mondänen Gesellschaft, findet man sie lustwandelnd am Strand und sich der Sommerfrische hingebend.

In der Ausstellung „Kunst und Küste“ auf Föhr zeigen rund 60 Exponate von Künstlern wie Charles Hoguet, Eugène Boudin, Hans Gude, Anna Ancher, Michael Ancher, und auch Max Liebermann, Max Beckmann, Emil Nolde, Edvard Munch, Christian Krohg, Peder Severin Krøyer das Leben an der Küste. Ihnen gegenüber gestellt sind zeitgenössische Fotografien der dänischen Künstlerin Trine Søndergaard und der deutschen Fotografin Anja Jensen.

 

Das Museum der Westküste geht auf den Unternehmer Prof. h.c. Frederik Paulsen zurück, dessen Vorfahren von der Insel Föhr stammen. 2009 zum 100. Geburtstag des Vaters von Paulsen junior eröffnet, zeigt das Haus die umfangreiche Sammlung des Stifters, die dänische, deutsche, niederländische und norwegische Kunst aus der Zeit zwischen 1830 und 1930 umfasst. Daneben hat sich das Museum die Vermittlung und Erforschung von Kunst, die sich mit dem Thema Meer auseinandersetzt, zur Aufgabe gemacht.

Zeit online hält fest: „Kein putziges Dorfmuseum ist das, sondern ein hochmodernes, ausgewachsenes Kunstmuseum, das internationalen Ansprüchen genügt, ohne den winzigen Ort zu sprengen, in dessen Mitte es liegt. Kein das Stifter-Ego feiernder Architektur-Solitär wurde hier abgeworfen, sondern vom Büro Sunder-Plassmann ein Ensemble aus sechs ganz unterschiedlichen Gebäuden komponiert, die zusammen eine Art friesische Moderne begründen.“

KUNST UND KÜSTE
Max Liebermann, Peder Severin Krøyer und Zeitgenossen
Ausstellung bis zum 11. Januar 2015

Museum Kunst der Westküste
Hauptstraße 1
25938 Alkersum/Föhr

Öffnungszeiten:
1. März 2014 – 31. Oktober 2014
Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr
Montag geschlossen

1. November 2014 – 11. Januar 2015
Dienstag bis Sonntag 12-17 Uhr
Montag geschlossen

8 Euro/4 Euro

 

 

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Fotografie: Peter Haefcke “Das Herz der Stadt. Unterwegs in Hamburgs Mitte”

„Hamburg ist das Tor zur Welt – aber eben nur das Tor“, sagte einmal Karl Lagerfeld und ging nach Paris. Die Hamburger, die geblieben sind, mögen das ganz anders sehen. In der Regel lieben sie Ihre Stadt, und dass das so ist und warum das so ist, versucht der Fotograf Peter Haefcke in seinen schwarz-weiß-Bildern festzuhalten.

Mehr als 10 Jahre streifte er durch die Hansestadt – durchs Zentrum, vom Rathaus bis zum Hafen, am Jungfernstieg, an der Alster, an der Elbe. Er fand russische Matrosen, Kellner im Alsterpavillon, Verkäuferinnen und Touristen. Menschen, die hier wohnen und leben, Menschen, die zu Besuch sind und zwischen Sonne und Regen durch die Stadt laufen. Und der Fotograf ist dabei – immer auf der Suche nach dem Moment, der festzuhalten lohnt, dem Moment im besonderen Hamburger Licht, porträtiert er seine Heimatstadt.

Geboren 1949 fotografiert Peter Haefcke seit Beginn der siebziger Jahre. Zur Stadt Hamburg sind von ihm bereits zwei Bildbände erschienen – „An der Elbe“ und „Bahnverbindungen – in Hamburg unterwegs“.

Peter Haefcke
Das Herz der Stadt. Unterwegs in Hamburgs Mitte
Dölling und Galitz Verlag, München/Hamburg 2013

Fotografie: Peter Haefcke "Das Herz der Stadt. Unterwegs in Hamburgs Mitte"

 

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