Oper: “Die Gärtnerin aus Liebe” von Mozart am Saarländischen Staatstheater

Saarländisches StaatstheaterMozart war erst 19 Jahre alt, als er die Opera buffa, die komische Oper, „La finta giardiniera“ (Die falsche Gärtnerin) schrieb, heute unter dem Titel „Die Gärtnerin aus Liebe“ bekannt.

Die Geschichte beginnt dramatisch: Graf Belfiore glaubt, seine Geliebte, die Marchesa Violante, während eines Streits erdolcht zu haben. Ein Jahr später beginnt ein Liebes-Verwirrspiel, das seinesgleichen sucht: Violante, quicklebendig, gibt sich als Gärtnerin aus, um am Hofe des Podestà arbeiten zu können, wo Graf Belfiore erwartet wird, um die Nichte Podestàs, Arminda, zu heiraten. Weiterlesen

GD Star Rating
loading...
Veröffentlicht unter Deutschland, Musik, Oper | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

100 Jahre Freundschaft Max Ernst und Hans Arp: „Der Arp ist da!“ Ausstellung im Max Ernst Museum Brühl

Der Arp ist da_Max Ernst Museum BrühlAls sich der 28-jährige Hans Arp und der fünf Jahre jüngere Max Ernst 1914 begegneten, begann eine lebenslange Freundschaft. Während der eine an seinen Skulpturen arbeitete, setzte der andere Meilensteine in der Malerei. Und immer wieder taten sich beide Künstler zusammen und zeigten in gemeinsamen Projekten, in welchem Spannungsfeld ihre Freundschaft sich bewegte. Weiterlesen

GD Star Rating
loading...
Veröffentlicht unter Ausstellung, Deutschland | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Literatur: Frl. Krise, Frau Freitag „Übertrieben tot“

Literatur: Frl. Krise, Frau Freitag „Übertrieben tot“Maulende Schüler, die mit einem Schuss krimineller Energie ausgestattet sind und zu allem Überfluss schwimmt im See eine Leiche. Die Klassenfahrt fernab vom rauen Berliner Schulalltag im idyllischen Brandenburg, zwischen Wiesen und Feldern, hat sich Frl. Krise anders vorgestellt: Grillen, Floß fahren, Wandern. Eine Vorstellung, die Frau Freitag an ihrer Kollegin gar nicht nachvollziehen kann. Was soll an einer Klassenfahrt bitte toll sein! Weiterlesen

GD Star Rating
loading...
Veröffentlicht unter Buchneuerscheinung, Lesung, Literatur | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Moment mit … Yul Anderson

Ein Moment mit ... Yul AndersonAls er 17 Jahre alt war, schenkte ihm seine Mutter die erste Gitarre, mit 12 tourte er bereits durch die San Francisco Bay, spielte mit Earthquake, Eddie Money und Ray Charles. Als Yul Anderson 14 Jahre alt war, brachte er sich das Klavierspielen bei. Bereits in den achtziger Jahren zog es Anderson nach Europa. Er ging nach Florenz, engagierte sich bei Amnesty International und rief dort den Multi-Cultural Entertainment Circuit ins Leben, eine Benefizkonzertreihe, die ihn durch Spanien, Frankreich, Italien, die Schweiz und Deutschland führte. 2002 war er a Soundtrack von John Malcovichs Regiedebut „The Dancer Upstairs“ (Der Obrist und die Tänzerin) beteiligt.
Heute lebt Yul Anderson in Kopenhagen.

Anlässlich seiner Konzerte in Deutschland gab der Künstler Feuilletonscout ein kurzes Interview.

Ein Moment mit ... Yul AndersonFeuilletonscout: You say the following about your concerts: „When people come to my performances they should be prepared to take a musical journey, a flight through a personal universe of rhythm and blues blended with classical, rock, jazz and all kinds of improvised sounds. My wish is to give the audience pure music created in the moment”.
Do you know in advance what is going to happen during a concert evening? What you will be playing? Or is the entire concert an improvisation?
Yul Anderson: The performance of my expression through music is as breathing. We know that we are breathing but have experiences Weiterlesen

GD Star Rating
loading...
Veröffentlicht unter Ein Moment mit..., Hamburg, Interview, Konzert, Musik | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Neu im Kino: „20.000 Days on Earth“

Neu im Kino: „20.000 Days on Earth“.Seine Musik ist meistens düster, sein kreatives Schaffen unerschöpflich, sein künstlerisches Wirken vielfältig: Nick Cave.

Wie nähert man sich filmisch-biographisch einem solchen Menschen? Produzent Iain Forsyth und Regisseurin Jane Pollard haben einen Weg jenseits des klassischen Bio-Pic gefunden. Sie begleiten den australischen Künstler seinen 20.000. Tag auf dieser Welt. Inszenieren Cave in fiktiven Szenen, in denen er von sich und seinen künstlerischen Visionen berichtet. Er trifft an diesem Tag auf Freunde wie Blixa Bargeld und Warren Ellis, geht zum Psychotherapeuten, arbeitet über Texte, schaut mit seinen Kindern Fernsehen und gewährt tiefe Einblicke in seine Denk- und Seelenwelt. Weiterlesen

GD Star Rating
loading...
Veröffentlicht unter Film, Kino | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Literatur: Internationales Krimifestival „Mord am Hellweg“

Literatur: Internationales Krimifestival „Mord am Hellweg“Es wird gemordet in der Hellweg- Region zwischen Lünen, Unna und Lippstadt, Hamm und Schwerte. Und das noch einen Monat lang. Denn es sind internationale Krimiwochen in der Region – ein Festival, das nicht nur schon bereits zum siebten Mal stattfindet, sondern mittlerweile, trotz seiner Verankerung in der Region, international Gäste anzieht und als das größte Krimifestival Europas gilt.

Der Hellweg – abgeleitet von der griechischen Göttin der Unterwelt Hel – wird auch gern Toten- oder Höllenweg genannt. Die bekannteste Route in Deutschland läuft entlang der heutigen B 1 bzw. A 40 und A 44 von Duisburg über Essen, Dortmund, Unna nach Paderborn. Weiterlesen

GD Star Rating
loading...
Veröffentlicht unter Deutschland, Lesung, Literatur | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Neu im Kino: „Der Richter – Recht oder Ehre“

Neu im Kino: 2Der Richter - Recht oder Ehre"Hank (Robert Downey jr.) hat schon vor Jahren seinen kleinen Heimatort verlassen und arbeitet als Anwalt in der Großstadt. Als seine Mutter stirbt, kehrt er widerwillig nach Hause zurück, denn auch der Kontakt zu seiner Familie ist mit Hanks Weggang abgebrochen. Doch kaum wieder daheim, sieht sich der smarte Anwalt mit Familienproblemen konfrontiert. Sein Vater (Robert Duval), der einst Richter in dem Städtchen war, leidet an Erinnerungslücken und wird zudem des Mordes angeklagt. Hank übernimmt die Verteidigung und muss dafür in die Familiengeschichte eintauchen. Dabei erfährt er mehr, als ihm lieb ist. Weiterlesen

GD Star Rating
loading...
Veröffentlicht unter Film, Kino | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fotografie: Thomas Ruff: „Lichten“. Ausstellung in der Kunsthalle Düsseldorf

Fotografie: Thomas Ruff: „Lichten“. Ausstellung in der Kunsthalle DüsseldorfAngefangen hatte es an der Kunstakademie in Düsseldorf, wo Thomas Ruff (geb. 1958) dadurch auffiel, dass er kleinbürgerliche Wohnungseinrichtungen ablichtete. Mit Portraits gelang der Durchbruch. Inzwischen kosten seine Fotos ein Vermögen und aus dem Fotografiestudenten ist ein versierter Foto- und Lichtkünstler geworden. (vgl. auch Feuilletonscout v. 20. Februar 2012).

In der Kunsthalle Düsseldorf sind unter dem Titel „Lichten“ derzeit Arbeiten aus 35 Jahren Schaffenszeit des Künstlers zu sehen. Beginnend in den späten siebziger Jahren, umfasst die Ausstellung seine semidokumentarischen Bilder ebenso wie die digital bearbeiteten aus den Reihen „Sterne“ (1989-1992), „Nächte“ (1992-1996) und „Interieurs“ (1979-1983) sowie den Umgang des Künstlers mit natürlichem und virtuellem Licht. Weiterlesen

GD Star Rating
loading...
Veröffentlicht unter Ausstellung, Deutschland, Fotografie | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Theater: “Du weißt einfach nicht, was die Arbeit ist!” Am Schauspiel Stuttgart

Schauspiel Stuttgart BildmarkeEinfach nur seine Arbeit zu machen, geht irgendwie nicht mehr. Unter dem ständigen Kreativitäts- und Innovationsdruck versucht jeder Papierschubser, ein Künstler zu sein. Und so arbeiten sich unter der Regie von René Pollesch vier Schauspieler an der Arbeit ab. An der Frage, was Arbeit überhaupt noch ist und wie man kreativ sein kann, Selbstverwirklichung inklusive. Es wird nicht einfach mehr nur gearbeitet. Nein, immer muss es ein bisschen mehr sein. Immer muss man sich irgendwie immer wieder selbst erschaffen. Weiterlesen

GD Star Rating
loading...
Veröffentlicht unter Deutschland, Stuttgart, Theater | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Literatur: Volker Reinhardt „de Sade: oder die Vermessung des Bösen“

Literatur: Volker Reinhardt „de Sade: oder die Vermessung des Bösen“Er gab dem Sadismus seinen Namen: Der Marquis de Sade. Durch Heirat reich geworden, lebt er hemmungslos und weit über dem hinaus, was im späten 18. Jahrhundert einem adeligen Libertin zugestanden wurde. Orgien, Gruppensex, zu dem er Frauen gezwungen haben soll, Folter, gotteslästerliche Handlungen finden sich in den Aufzeichnungen des damaligen Pariser Inspektors Louis Marais, der de Sade mehrfacht verhaftete. Nach mehreren Fluchtversuchen landete der Marquis schließlich 1777 im Gefängnis. Hier entstanden viele seine Werke, darunter „Die 120 Tage von Sodom“ und „Die unglücklichen Schicksale der Tugend“. Richtig verlassen sollte er das Gefängnis nie mehr. Nach der Revolution r für einige Jahre in Freiheit, kam er erneut hinter Gittern, wo er dem Todesurteil nur durch den Sturz Robespierres entkam. Er starb 1814 im Alter von 74 Jahren. Weiterlesen

GD Star Rating
loading...
Veröffentlicht unter Biografie, Buchneuerscheinung, Literatur | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar